Morgenpost: “Berliner Kita-Urteil - Richter blamieren den Senat”
vom 7. Oktober 2009
“17 Volksbegehren gab es bis heute. Die Volksbegehren über die Offenhaltung des Flughafens Tempelhof und Religion als Wahlpflichtfach in der Berliner Schule („Pro Reli“), die zu Volksentscheiden wurden, konnte der Senat zwar für sich entscheiden. Aber die jeweiligen Bürgerbewegungen – unterstützt von den Oppositionsparteien – trieben die Regierenden in die Enge. Und sie verleiteten den Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) zu umstrittenen Äußerungen wie dem Satz: „Ich bin kein Trickser, ich bin die Regierung“, als ihm Tricksereien beim Abstimmungstermin zum Volksentscheid „Pro Reli“ vorgeworfen wurden. Die Opposition sah in diesem Satz einmal mehr den Beweis, dass Wowereit wie ein „Sonnenkönig“ die Stadt regiere, so CDU und FDP.”
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Mahn- und Gedenkfahrt für tödlich verunglückte Motorradfahrer - Ökumenischer Gottesdienst in der St. Matthias-Kirche
vom 1. Oktober 2009
Zum Gedenken an die verunglückten Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer der Saison 2009 finden die 36. Mahn- und Gedenkfahrt und ein ökumenischer Gottesdienst unter dem Motto “Runter vom Gas” statt, am Sonntag, dem 4. Oktober 2009. Ein Dutzend Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer sind in der Saison 2009 auf den Straßen Berlins tödlich verunglückt. Die Zahlen für Brandenburg liegen noch nicht vor, in der Saison 2008 gab es dort 32 tödliche Unfälle.
Treffpunkt ist um 9.00 Uhr auf dem Olympischen Platz. Die Mahn - und Gedenkfahrt führt dann zur St. Matthias-Kirche, Goltzstraße 29, Berlin-Schöneberg. Dort beginnt um 13.00 Uhr der ökumenische Gottesdienst unter der Leitung von Pfarrer Bernd Schade, Beauftragter für die Arbeit mit Motorradfahrerinnen und Motorradfahrern der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Die Predigt hält Pfarrer Ralf Schwieger, der Kirchengemeinde Friedrichswalde, für die Liturgie ist der Ökumenebeauftragte des Erzbistums Berlin, Pfarrer Dr. Matthias Fenski, verantwortlich.
Veranstalter sind der Ring Berliner Motorradclubs (RBMC), die Arbeitsgemeinschaft christlicher Motorradfahrer (ACM) und die Gruppe Christ und Motorrad - Berlin (CuM).
Weitere Informationen erteilt Ihnen gerne: Pfarrer Bernd Schade, Beauftragter der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz für die Arbeit mit Motorradfahrerrinnen und Motorradfahrern, Mobil: 0179 / 518 19 43, www.christ-und-motorrad.de
“Gerichtsurteil: Muslimischer Schüler darf in Schule beten”
vom 1. Oktober 2009
TOPNEWS
“Der Landeselternausschuss befürchtet nun eine «weitere Abnahme der bereits jetzt erkennbar nachlassenden Integrationsbereitschaft». Der Verein Pro Reli forderte den Senat auf, den Dialog mit den Glaubensgemeinschaften zu verstärken. «Religiöse Bedürfnisse und Empfindungen der Schüler zu ignorieren», sei ebensowenig eine akzeptale Lösung, wie die, die Gerichte entscheiden zu lassen.
Rechtskräftig wird das Urteil aber erst einen Monat, nachdem den Beteiligten die Begründung zugestellt wurde. Das könne allerdings noch ein paar Wochen dauern, erklärte ein Gerichtssprecher. (VG 3 A 984.07)”
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Morgenpost: “Ein weiterer Schritt zur Spaltung der Gesellschaft”
vom 1. Oktober 2009
BERLINER MORGENPOST

Spielerische Integration: Eine muslimische Hüpfburg zwischen evangelischer Kirche und Pfarrhaus in Schöneberg beim "Fest der Religionen" am 27.9.2009 (Bild: M.-P. Schaar)
Christoph Lehmann , Vorsitzender der Initiative Pro Reli: “Das Urteil des Verwaltungsgerichts zeigt einmal mehr, dass die Diskussion um das Verhältnis zwischen Schule und Religion in Berlin noch lange nicht beendet ist. Religiöse Bedürfnisse und Empfindungen der Schüler zu ignorieren ist ebenso wenig eine Lösung wie die Entscheidung Gerichten zu überlassen. Der Senat bleibt aufgefordert, den Dialog mit den Glaubensgemeinschaften zu intensivieren, um die Frage von Religion und Schule kooperativ anzugehen”.
Weitere Stimmen zum Urteil des Gerichtes finden Sie hier.


