Wowereit: “Wir dürfen jung und alt nicht ausspielen”

vom 18. Juli 2009

WSTUTTGARTER ZEITUNG: Sie persönlich müssen sich derzeit mit einem Novum beschäftigen: Ihre persönlichen Beliebtheitswerte sind im Sinkflug. Haben Sie Fehler gemacht?

KLAUS WOWEREIT: Wer kann von sich behaupten, dass er in acht Jahren Regierungszeit keine Fehler gemacht hätte? Aber die Werte, die Sie zitieren, haben doch vor allem damit zu tun, dass wir in Berlin zuletzt viele Konflike austragen mussten. Ich darf an die Volksentscheide zu Tempelhof und Pro Reli erinnern. Ist doch klar, dass solche Auseinandersetzungen polarisieren und die Anhänger der Oppositionsparteien gegenüber dem Regierenden Bürgermeister skeptischer antworten. Angesichts dessen, dass 49 Prozent der Wähler mit meiner Arbeit zufrieden sind und der Oppositionsführer bei elf Prozent liegt, sehe ich aber jedenfalls keinen Grund, am Leben zu verzweifeln.”

Das Interview mit Klaus Wowereit finden Sie hier.

TLZ: “Eisenach Da gab es schon ganz andere Zeiten”

vom 18. Juli 2009

THÜRINGISCHE LANDESZEITUNG

“Heute lassen sich Erwachsene freiwillig taufen. Getaufte Kinder haben das Recht, später frei zu entscheiden, ob sie in der Kirche bleiben oder nicht, ob sie das Fach Religion oder Ethik wählen. Es ist gut, dass in unserem Land niemand mehr indoktriniert, also massiv ideologisch beeinflusst wird, weder von den Kirchen noch vom Staat. Da gab es in der Kirchen- und in der Weltgeschichte schon ganz andere Zeiten …”

Den Artikel von Pfarrerin Christine Voigt finden Sie hier.

Postkarten-Initiative “Wie gut, dass es ihn gibt”

vom 10. Juli 2009

Vorlagen finden Sie hier.

Presseinfo: Plakataktion der evangelischen Kirche und der Diakonie gegen Rechtsextremismus

vom 7. Juli 2009

Pressemitteilung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz

Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und das Diakonische Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz haben gemeinsam eine Plakataktion gestartet. „Rechtsextremismus entgegentreten – Demokratie stärken“ lautet der Slogan. Damit soll ein Zeichen gesetzt werden für eine lebendige Demokratie.

Die Landessynode der evangelischen Kirche hat ihre Gemeindeglieder aufgefordert, nicht der NPD, DVU oder anderen rechtsextremen Gruppen bei den bevorstehenden Bundes- und Landtagswahlen ihre Stimme zu geben.

In dem Beschluss der Landessynode vom 16. Mai 2009 heißt es unter anderem:

„Wir bitten unsere Gemeindeglieder wählen zu gehen und mit ihrer Stimme diejenigen Parteien und Kandidatinnen und Kandidaten zu stärken, die für die Menschenrechte und die freiheitliche demokratische Grundordnung eintreten. Rechtsextreme Parteien, wie insbesondere die NPD, sind für Christinnen und Christen nicht wählbar. Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit sind mit dem christlichen Glauben nicht vereinbar.“

Das Plakat und den vollständigen Beschlusstext finden Sie hier sowie im Internet: hier. Die Plakate werden an die Kirchengemeinden und diakonische Einrichtungen verteilt.

Weitere Informationen gibt Ihnen gerne: Hanns Thomä, Beauftragter für Migration und Integration der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Georgenkirchstraße 69/70, 10249 Berlin, Tel.: 030/24344 533, E-Mail: m.schmidt@ekbo.de.

Hier kann auch die Handreichung „Hinsehen, Wahrnehmen, Ansprechen“ für Kirchengemeinden zum Umgang mit Rechtsextremismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit zum Selbstkostenpreis bestellt werden.

Berlin, den 7. Juli 2009

Heike Krohn
Stellvertretende Pressesprecherin
Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz
Georgenkirchstraße 69/70
10249 Berlin
Tel.: 030 / 24344 - 328
Fax: 030 / 24344 - 289
www.ekbo.de

Impressionen: Ökumenisches Fest der Kirchen am 4. Juli 2009

vom 4. Juli 2009

Der Berliner Stadtkirchentag präsentierte sich vielfältig und bunt:

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