RP: “SPD will Pro Reli stoppen”
vom 27. Februar 2009
RHEINISCHE POST
“Aber die Gegner von “Pro Reli” belassen es nicht dabei, die Initiative mit punktuellen Kommentaren zu hinterfragen oder ihr mit kleinen Nadelstichen behördlicherseits das Leben schwer zu machen. Die von den Kirchen unterstützten Freunde des Religionsunterrichtes können es verschmerzen, wenn Parlamentspräsident Walter Momper (SPD) ihnen die Anmietung eines Raumes im Abgeordnetenhauses zur Feier des erfolgreichen Volksbegehrens versagt. Und sie gehen halt in jeden einzelnen Bezirk, wenn ihnen das Instrument einer landesweiten Aktion aus der Hand gerissen wird.”
Den Artikel von Gregor Mayntz finden Sie hier.
RP: “Kampf um Fach Religion”
vom 27. Februar 2009
RHEINISCHE POST
“Berlin ist das einzige Bundesland neben Bremen, in dem Religion nicht mehr offiziell zum Lehrplan gehört. In den meisten Ländern, wie auch in Nordrhein-Westfalen, können die Schüler zwischen den Fächern Ethik und Religion frei wählen. In Berlin müssen seit 2006 alle Schüler in den weiterführenden Schulen den Ethikunterricht besuchen. Religionsunterricht wird seitdem nur noch als freiwilliges Zusatzfach angeboten. Angesichts eines ohnehin vollgestopften Stundenplans verzichten immer mehr Jugendliche auf den Religionsunterricht. Der Anteil der Schüler am evangelischen Religionsunterricht in der siebten Klasse ist nach Angaben der Kirche innerhalb von zwei Jahren von 34 auf 26 Prozent geschrumpft. In einer Welt, in der religiöser Fanatismus nahezu täglich Todesopfer fordert, hält Christoph Lehmann, Vorsitzender von Pro Reli, Wissen über Religion für unerlässlich: “Wer wenig weiß, neigt dazu, sich zu radikalisieren.” Die Initiative Pro Reli will den Senat dazu zwingen, das Fach wiedereinzuführen.”
Den Artikel von Eva Quadbeck finden Sie hier.
Stuttgarter Zeitung: “Eine ziemlich gottlose Stadt streitet heftig über Religion”
vom 24. Februar 2009
STUTTGARTER ZEITUNG
“Die Kirchen und auch die Opposition laufen seither Sturm, die Initiative Pro Reli hat nun eine Entscheidung erzwungen: Sollten am 26. April mindestens 25 Prozent der Wahlberechtigten - 630 000 Berliner - und gleichzeitig die Mehrheit mit Ja stimmen, dann ist der rot-rote Senat gebunden, Religion als staatliches Schulfach einzurichten. Dies würde bedeuten, dass Kinder sich von der ersten Klasse an zwischen Ethik und Religion entscheiden könnten. Alle Religionen hätten dann ein Recht auf Unterricht.Die Chancen werden - auch weil der Senat verhindert hat, dass gleichzeitig mit der Europawahl am 7. Juni abgestimmt wird - im säkularen Berlin als nicht besonders groß eingeschätzt. Sollte der Volksentscheid aber doch Erfolg haben, wäre dies für Klaus Wowereit eine bittere politische Niederlage.”
Den Artikel finden Sie hier.
Tagesspiegel: “Der Unheilsprophet”
vom 24. Februar 2009
DER TAGESSPIEGEL
“Es gibt keinen einzigen wissenschaftlichen Beweis für den tiefen Glauben des staatsfrommen Senators an die Integrationskraft des neuen Schulfaches „Ethik“. Es spricht im Gegenteil sehr viel dafür, dass Kinder mit einer guten religiösen Bildung dialogfähiger und reflektierter mit religiös-weltanschaulicher Vielfalt umgehen können. Alle empirischen Untersuchungen über die Religionslehrerschaft in Deutschland beweisen, dass deren wichtigstes Anliegen die Sensibilisierung für religiöse Vielfalt und die Förderung der Sprachfähigkeit ihrer Schülerinnen und Schüler ist. Ob hingegen die Ethiklehrkräfte imstande sind, „die Auseinandersetzung mit Werten“ tatsächlich anzuleiten und zu moderieren, ist bisher noch nicht unter Beweis gestellt worden. Was für eine Ausbildung erhalten eigentlich die Ethiklehrkräfte? Was lernen sie über das Christentum, das Judentum und den Islam? Haben sie in ihrer Ausbildung jemals eine theologische Vorlesung besucht?”
Den Kommentar von Rolf Schieder finden Sie hier.
Aktionslauf Pro Reli in Charlottenburg (neuer Termin!)
vom 23. Februar 2009
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir treffen uns 23.4., 17:30, Uhr am Olivaer Platz. Der Lauf startet um 18:00 Uhr Richtung Breitscheidplatz (Zielpunkt ist nach ca. 2 km die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche).
“Ja - Gang” ist der Slogan des Laufes. Es geht uns nicht um ein Sportereignis. Wir wollen nicht laufen, sondern gehend demonstrieren. Entscheidend ist, möglichst bunt und kreativ das Thema “Freiheit / Wahlfreiheit” zu präsentieren. Wir würden uns freuen, möglichst viele selbstgemachte Banner, Kostüme, etc. zu sehen. Musik in jeglicher Form ist ebenfalls willkommen. Von Pro Reli aus wird es 500 “Leibchen” geben. Dazu werden uns die Malteser mit Essen und Gertränken im Zielbereich erwarten.
Bitte melden Sie uns wenn möglich unter JA-Gang@pro-reli.de, wie viele Teilnehmer von Ihrer Seite aus an unserem “Ja-Gang” teilnehmen wollen.
Werbematerial (Handzettel) für den Ja-Gang werden wir Ihnen ab dem 17.04. zur Verfügung stellen. Kurz vor Ostern werden wir Ihnen darüber hinaus ein Plakatmotiv als PDF-Datei zum Selberdrucken zumailen (für den Aushang in den Gemeinden, etc.).
Mit freundlichen Grüßen
Christoph Lehmann
- Vorsitzender Pro Reli e.V. -


