Domradio: “Tricksereien in Berlin”

vom 31. Januar 2009

DOMRADIO

“Wowereit wies Vorwürfe der Opposition zurück, der Senat wolle durch die Wahl des Termins eine möglichst geringe Beteiligung am Volksentscheid erreichen. Er betonte, die Zusammenlegung mit anderen Wahlterminen sei nach Berliner Landesrecht möglich, aber keineswegs ein „Muss“. Zugleich erklärte er, es wäre „keine Tragödie“, wenn der Volksentscheid zugunsten seiner Initiatoren ausfiele und das Schulgesetz entsprechend geändert werden müsse. Partei- und Fraktionsvorsitzende der Landes-SPD, Michael Müller, äußerte sich zu den vermutlichen Mehrkosten eines separaten Volksentscheids in Höhe von 1,4 Millionen Euro. Die SPD sei für eine schnelle Entscheidung, dabei sei das Kostenargument unerheblich, hob Müller hervor. Zudem gebe es keine inhaltliche Verbindung zwischen Volksentscheid und Europawahl.”

Die Meldung finden Sie hier.

erf: “Das Berliner Abgeordnetenhaus diskutiert über Pro Reli”

vom 31. Januar 2009

EVANGELIUMSRUNDFUNK

“In der Berliner Politik kochen derzeit die Emotionen hoch. Anlass dafür ist ausnahmsweise mal nicht die desolate finanzielle Lage der Hauptstadt. Regierung und Opposition streiten über den Religionsunterricht. Stein des Anstoßes ist ein Volksentscheid, den die Aktion Pro Reli erzwungen hat.”

Den Bericht von Oliver Jeske hören Sie hier.

MAZ: “Ethik bedarf eines Fundamentes”

vom 30. Januar 2009

MÄRKISCHE ALLGEMEINE ZEITUNG

“Das Volksbegehren „Pro Reli“ in Berlin hat es geschafft, die erforderliche Anzahl an Unterschriften von 170 000 deutlich zu überbieten. Das ist ein großer Erfolg für die Initiatoren. Was wird der rot-rote Senat damit tun? Getragen wird diese Initiative von den beiden großen Kirchen, der jüdischen Gemeinde, der muslimischen Gemeinschaft und der CDU. Die Gegner von „Pro Reli“ laufen Sturm gegen diese Initiative mit der Behauptung, Ethik fördere die Integration. Hier ist dann aber die Frage zu stellen, wessen Ethik gemeint ist. Ethik bedarf einer Grundlage, eines Fundaments. Ein staatlich verordneter Ethik-Unterricht kann das nicht leisten, denn der Staat ist zur Neutralität verpflichtet. Der von den Kirchen und Religionsgemeinschaften geforderte Religionsunterricht als Wahlpflichtfach erfüllt diese Aufgabe: Grundlegung für ethisches, sittliches und moralisches Handeln. Wenn man einen festen religiösen Standpunkt hat, wird man befähigt zur Toleranz, zur Achtung anderer Religionen und Weltanschauungen, und leistet damit einen Beitrag zur Integration… „Pro Reli“ will den Ethik-Unterricht nicht verdrängen, sondern den Religionsunterricht gleichberechtigt zum Wahlpflichtfach machen.”

Den Leserbrief von Manfred Claubert finden Sie hier.

Johannes S.: “Warum ich Religionsunterricht mag”

vom 30. Januar 2009

Morgenpost: “”Ich bin kein Kirchenfeind”

vom 30. Januar 2009

BERLINER MORGENPOST
“Wowereit wies in der aktuellen Stunde des Abgeordnetenhauses die Vorwürfe zurück. “Ich bin kein Trickser, ich bin die Regierung”, sagte Wowereit. Gleichzeitig wies er Vorwürfe zurück, er sei religionsfeindlich. “Ich lasse mich nicht als Kirchenfeind darstellen.” In vielen Fragen stehe der Senat im Schulterschluss mit den Kirchen. Wowereit appellierte an die Berliner, sich darüber zu informieren, über was es in dem Volksentscheid zur Frage des Religionsunterrichtes gehe und sich dann zu entscheiden.”
Den Artikel von Jens Anker und Gilbert Schomaker finden Sie hier.

Nächste Seite »