Markus Löning “Der Staat muss Freiräume schützen!”

vom 20. August 2008

Drei Umfragen zu Pro Reli

vom 20. August 2008

Insgesamt drei Umfragen der Meinungsforschungsinstitute “Forsa” und “Emnid” beschäftigen sich mit der Frage, ob die Mehrheit der Berlinerinnen und Berliner für oder gegen ein von “Pro Reli” vorgeschlagenes Wahlpflichtfach Ethik/Religion ist.
Die erste Umfrage vom 9.05.2005 wurde im Auftrag der ”Berliner Morgenpost” von “Emnid” durchgeführt. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass sich 60 Prozent der Befragten für eine Wahlfreiheit zwischen Ethik- und Religionsunterricht aussprechen. Sowohl im Ostteil der Stadt (53 %), als auch im Westteil Berlins (63 %) ist die Mehrheit für eine Wahlfreiheit. Weitere Informationen zu der Umfrage finden Sie hier.
In einer Forsa-Umfrage vom 30. Januar 2008 im Auftrag der “Berliner Zeitung” sprechen sich 55 Prozent der Befragten für die Wahlfreiheit der Schüler zwischen Religions- und Ethikunterricht aus. Auch bei dieser Umfrage sind sich die Berliner im Ost- (52 %) und Westteil (57 %) der Stadt für die Wahlfreiheit der Schülerinnen und Schüler. Weitere Informationen zu der Umfrage finden hier.
Eine zweite Umfrage des Meinungsforschungsinstituts “Forsa” im Auftrag des “Humanistischen Verbands Deutschland” vom 28.05.2008 kommt zu dem Ergebnis, dass 84 Prozent der Befragten für einen für alle verplfichtenden Ethikunterricht ohne Wahlmöglichkeit ist. Am darauffolgenden Tag distanzierte sich Forsa-Chef Manfred Güllner von seiner Umfrage. Der “Berliner Zeitung” erklärte er: “Es ist ein schwerer Fehler passiert. Das Ergebnis ist verzerrt und nicht brauchbar.” Die Frage sei in ihrer Formulierung manipulativ, die “Grundregeln der Frageformulierung” seien bei der Untersuchung missachtet worden. Weitere Informationen hierzu finden Sie hier.

Michael Schmidt: “Ich habe Religionsunterricht genossen!”

vom 15. August 2008