Morgenpost: “Rot-Rot gegen Volksentscheide an Wahltagen”
vom 24. September 2010
“1,4 Millionen Euro zusätzliche Kosten sind 2009 entstanden, weil der Volksentscheid zum Religionsunterricht nicht mit der Europawahl sechs Wochen später zusammen gelegt wurde. Einen Gesetzentwurf, der solche Zusammenlegungen vorschreibt, hat das Abgeordnetenhaus mit den Stimmen von SPD und Linken am Donnerstag dennoch abgelehnt. CDU, FDP und Grüne waren dafür gewesen, solche gemeinsamen Termine verbindlich zu machen, wenn sie sich anbieten. Dies erhöhe die Beteiligung und spare Geld, hieß es zur Begründung im Antrag der FDP.”
Die Meldung finden Sie hier.
Tagesspiegel: “Die gute Nachricht”
vom 19. November 2009
TAGESSPIEGEL
“Von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt schlägt sich die geballte Frömmigkeit unserer Spitzenpolitiker bereits nieder. Im Koalitionsvertrag steht zum ersten Mal überhaupt, dass sich die Bundesregierung für Religionsfreiheit einsetzen und dabei ein besonderes Augenmerk auf die Lage christlicher Minderheiten legen will. Wer aus der Opposition wollte dem widersprechen? Andrea Nahles vielleicht, die starke Frau der SPD, tief gläubige Katholikin und seinerzeit Kämpferin für Pro-Reli in Berlin? Oder Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt von den Grünen, Präses der EKD-Synode, Mitglied im Präsidium des Kirchentages und Präsidentin des 33. Kirchentages 2011 in Dresden?”
Den Artikel finden Sie hier.
DRadio: “Ost- und Westkirche sind zusammengewachsen”
vom 16. November 2009
DEUTSCHLANDRADIO KULTUR
“Frage: Nun hat man trotzdem bei gewissen Indikatoren auch den Eindruck, selbst in der Stadt Berlin alleine ist das mit dem Zusammenwachsen so eine Sache. Sie atmen schwer ein, weil Sie wahrscheinlich wissen, was kommt: die Volksabstimmung in Berlin über die Frage des verpflichtenden Wahlfachs Religion an den Schulen. Unter Pro Reli ist da die Initiative bekannt geworden, auf deren Seite zum Teil die evangelische Kirche ja auch stand. Und wenn man sich dann das Ergebnis dieser Volksabstimmung angeguckt hat, dann konnte man eigentlich auch erkennen, wo die Mauer ist - mit einer kleinen Ausnahme -, weil in den ehemaligen Westbezirken mehrheitlich die Leute für die Einführung eines solchen Unterrichts waren, in den ehemaligen Ostbezirken überwiegend dagegen, nur in der Mitte durch die Zugereisten hat sich das vermischt. Hat neben anderen Problemen, die es damals auch noch gibt, Sie das nicht auch erschreckt, dieses Gefühl, im Glauben ist die Mauer noch da?
Wolfgang Huber: Erschreckt nicht, sondern ich habe das vorausgesehen. Ich habe vor 15 Jahren gesagt, wir haben in der Kirche besonders gute Voraussetzungen dafür, zusammenzuwachsen, wir haben die gleiche Bibel, das gleiche Bekenntnis, das gleiche Gesangbuch, aber wir werden zugleich feststellen, dass der schwerste Teil des Zusammenwachsens unserer Gesellschaft bei den Kirchen bleibt, weil es um die Tiefenschicht der Überzeugungen und Mentalitäten geht. Und die Entfremdung von der Kirche, die durch die zwei Diktaturen auf deutschem Boden bewirkt worden ist, die verliert sich nicht in ein, zwei Jahrzehnten. Das war mir von vornherein klar. Deswegen hab ich immer gesagt, in der missionarischen Situation, in der wir uns befinden, brauchen wir einen langen Atem. Und das geht auch weiter. Deswegen weiß ich auch, dass ich in dieser Hinsicht nur Anfänge mitgestalten konnte und für meinen Nachfolger Markus Dröge gerade in dieser Hinsicht noch viel zu tun bleibt.”
Das Interview mit Bischof i.R. Wolfgang Huber finden Sie hier.
Tagesspiegel: ”Ich habe Bedenken gegen ein Betreuungsgeld’
vom 13. November 2009
TAGESSPIEGEL
“Aber das Ergebnis der Volksabstimmung „Pro Reli“ hat gezeigt, dass es noch immer große Unterschiede zwischen Ost- und Westberliner Pfarrern gibt.
WOLFGANG HUBER: Unterschiede gibt es, aber nicht nur zwischen Ost und West. Es gibt in Ostberlin glühende Verfechter des Religionsunterrichts an staatlichen Schulen wie auch Skeptiker. Beide Gruppen gibt es aber auch in Westberlin.”
Das Interview mit Bischof Wolfgang Huber finden Sie hier.
FR: “Reli für Muslime”
vom 6. November 2009
Er persönlich halte das für eine unverzichtbare Grundlage für eine freie Gesellschaft, die niemals glauben dürfe, dass der Einzelne in seiner Freiheit nur sich selbst verantwortlich sei, melden Nachrichtenagenturen.”
Den Artikel finden Sie hier.


