NDR: “Islam soll Regelfach werden”

vom 24. September 2010

NDR

“An niedersächsischen Schulen mit einem hohen Anteil muslimischer Schüler soll islamischer Religionsunterricht zum Regelfach werden. Das erklärte Kultusminister Bernd Althusmann (CDU) am Mittwoch in Hannover. Er sei optimistisch, dass der reguläre Unterricht im übernächsten Schuljahr beginnen könne, sagte Althusmann beim Besuch einer Islamstunde an einer Grundschule in Hannover. Niedersachsen wäre damit das erste Bundesland, in dem Islamische Religion als Regel-Schulfach unterrichtet wird.”

Die Meldung finden Sie hier.

NWZ: “Zwischen den Fächern herrscht Konkurrenz”

vom 24. September 2010

NORDWESTZEITUNG

FRAGE: Die Zahl kirchlich gebundener Menschen ist rückläufig. Warum ist Religionsunterricht überhaupt noch notwendig?
BÖLSKER: “Der Mensch hat eine natürliche Affinität zum Religiösen, deshalb sollte die religiöse Bildung ein elementarer Bestandteil der Schulbildung sein. Auch die europäische Kultur ist ja größtenteils jüdisch-christlich geprägt. Für Kinder ist dieses Schulfach wichtig, weil es häufig ihr erster Kontakt mit der Religion ist. Dabei geht es nicht darum, sie zu manipulieren, sondern einfach erstmal Berührungsflächen zum Bereich Religion und Kirche zu schaffen. Ansonsten können sie ja gar nicht selbst entscheiden, ob die Glaubenspraxis für ihr eigenes Leben bedeutsam werden kann.”

Das Interview mit Professor Bölker finden Sie hier.

Morgenpost: “Die Kluft zwischen Versprechen und Realität”

vom 6. Dezember 2009

BERLINER MORGENPOST

“Mitbestimmung darüber hinaus in Form von Volksbegehren und Volksentscheiden sind allein in Landesverfassungen vorgesehen. Aber schon da zeigt sich eine demokratiefeindliche Kluft zwischen Versprechen und Realität. In Berlin hat die rot-rote Koalition gleich drei Mal in jüngster Zeit bekundet, was sie in der Praxis von mehr direkter Demokratie hält. Ein positives Votum für den Flughafen Tempelhof sollte ignoriert werden, Pro Reli wurde bekämpft, die Versenkung von Media Spree wird weiter folgenlos belächelt. Mehr Demokratie? Auf dem Papier sind auch viele Politiker dafür. Wenn es aber ernst wird, passt es ihnen selbst auf der eher kleinteiligen Landesebene schon nicht. Wer Volksabstimmungen in seine Verfassung hineinschreibt, hat die Ergebnisse gefälligst zu befolgen. Was auf Landesebene noch vertretbar sein mag, kann auf der bundespolitischen Bühne an den Grundfesten des Staates rütteln.”

Den Kommentar von Joachim Stoltenberg finden Sie hier.

Bonifatiuswerk: “Pro Reli verteidigt Religionsunterricht in NRW”

vom 18. November 2009

“Die vom Bonifatiuswerk unterstützte Berliner Initiative Pro Reli tritt weiter auch über die Hauptstadt hinaus für den Erhalt des Religionsunterrichts ein. Sie wandte sich in einer am Dienstag in Berlin veröffentlichten Erklärung gegen den Vorschlag der Linkspartei in Nordrhein-Westfalen, in dem Bundesland den konfessionellen Unterricht durch ein allgemeines Fach Ethik zu ersetzen.”

Die Meldung finden Sie hier.

Spiegel: “Sozialismus als Vision”

vom 18. November 2009

DER SPIEGEL

“SPIEGEL: Sind Sie mit Ihren freien Radikalen gut für die kommende Landtagswahl in NRW aufgestellt?

Bodo Ramelow: Ich möchte meinen nordrheinwestfälischen Genossen keine Ratschläge über den SPIEGEL geben. Aber es gibt Kritikpunkte. Beispielsweise deren Frontstellung gegen Religionsunterricht. Das ist absolut falsch. Ich warne meine Partei davor, antireligiös zu agieren. Wir haben Bündnispartner, die in Kirchen gebunden sind. Die dürfen wir nicht verlieren.”

Das Interview mit Bodo Ramelow finden Sie hier.

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